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Stammburg der Fürsten von Liechtenstein
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Die Burg hat geöffnet und kann während den Öffnungszeiten mit einer Führung besichtigt werden!




Nächste Termine:

01.05.2017: 15:00 Kinderführung
06.05.2017: 15:00 Kinderführung Hugo
06.05.2017: 13:00 und 14:30 Ein fürstlicher Nachmittag
07.05.2017: 15:00 Kinderführung
12.05.2017: 18:00 Hl. Messe in der Burgkapelle
St. Pankratius - Kirchweihe mit P. Elmar Pitterle SVD

13.05.2017: 13:00 und 14:30 Ein fürstlicher Nachmittag
14.05.2017: 15:00 Kinderführung
17.05.2017: 21:00 Nachtführung
20.05.2017: 10:00 - 16:00 Haus-Flohmarkt
zu Gunsten der Burgsanierung ( im Burghof)

20.05.2017: 13:00 und 14:30 Ein fürstlicher Nachmittag
20.05.2017: 16:00 Privatführung + Turm
NÖ Museumsfrühling

21.05.2017: 15:00 Kinderführung
21.05.2017: 16:00 Privatführung + Turm
NÖ Museumsfrühling

25.05.2017: 15:00 Kinderführung
27.05.2017: 13:00 und 14:30 Ein fürstlicher Nachmittag
27.05.2017: 18:00 Rosenkranzandacht (Friedensgebet)
zu unserer Lieben Frau von Montserrat

28.05.2017: 15:00 Kinderführung
03.06.2017: 13:00 und 14:30 Ein fürstlicher Nachmittag
03.06.2017: 15:00 Kinderführung Hugo
04.06.2017: 15:00 Kinderführung



Vereinfachter Stammbaum - Überblick des fürstlichen Hauses Liechtenstein

Das Fürstenhaus Liechtenstein zählt zu den ältesten Adelsfamilien Europas.

Hugo von Liechtenstein
† 1142
von Leesdorf und Mödling, erbaut die Burg Liechtenstein
 
Dietrich von Liechtenstein
† um 1192
 
 
Dietrich I. von Liechtenstein
† nach 1209
 
Die Familie teilt sich in die Linie Petronell-Liechtenstein (erlischt um 1200) und Rohrau-Liechtenstein (erlischt 1295) und Nikolsburg-Liechtenstein.
Führt weiter zu:
Heinrich I. von Liechtenstein
† um 1265/66
Herr zu Nikolsburg, Liechtenstein und Pertronell
1260 Landeshauptmann von Steiermark, erhält Nikolsburg und 1249 einen Teil von Eisgrub vom mährischen Markgrafen Ottokar Přemysl (auch Přemysl Otakar genannt, ab 1253 Ottokar II. König von Böhmen) als freies Eigentum erhielt. der 1245 im Feldzug bei Thorn (Polen) siegte und 1246 die Ungarn in der Schlacht an der Leitha schlug. Die ununterbrochene Ahnenreihe begann mit Heinrich I. von Liechtenstein, der die Herrschaft Nicolsburg in Südmähren als freies Eigentum erhielt. Die Erwerbung war von großer politischer Bedeutung, weil die Familie hierdurch namhaften Besitz im Gebiet der Wenzelkrone erhielt
Heinrich II., Herr zu Liechtenstein und Nikolsburg
† 13. April 1314
kämpfte in der Schlacht am Marchfeld (1278) für Rudolf v. Habsburg.
 
Hartneid II., Herr zu Liechtenstein, Nikolsburg und Eisgrub
† 1349/50
 
 
Johann I., Herr zu Nikolsburg und Feldsberg
† 1397
langjährigen Hofmeisters Hzg. Albrechts III
Er wurde gemeinsam mit seiner Familie gezwungen, auf einen Teil der Besitztümer der Familie zu verzichten, vor allem jene südlich der Donau. In den folgenden Jahrzehnten bemühte sich die Familie, den niederösterreichischen Besitz durch neue Erwerbungen zu festigen, auch wurde besonders das südmährische Dominium weiter ausgebaut.
Hartneid III., "der Ältere"
† 1376/77
 
 
Hartneid IV., "der Jüngere"
† um 1395
 
 
Johann
† um 1395
 
 
Hartneid V.
† 1427
 
 
Hartneid III., "der Ältere"
† 1376/77
 
 
Johann II.
† um 1412
 
 
Christoph II., Herr zu Liechtenstein und Nickolsburg
† 1445
 
Die Familie teilt sich um das Jahr 1500 in die Linie Styeregg-Liechtenstein (um 1580 erloschen), Nikolsburg-Liechtenstein und Feldsberg-Liechtenstein: die erste, Christof III. und seine Nachkommen saßen auf Nikolsburg; die zweite, Georg VI. und sein Bruder Erasmus auf Steieregg in Oberösterreich und die dritte, Hartmann I., aus Feldsberg. Die Steierecker Linie starb 1548 mit Georg VI., der 4 Töchter hinterließ, im Mannesstamme aus; die Nachkommen Christof III. verkauften 1560 die Herrschaft Nikolsburg und ließ;en sich dann in Neustadt in Mähren nieder. Diese Linie starb im Jahr 1688, als die beiden letzten Vertreter in den Türkenkriegen fielen, aus. Die Feldsberger Linie setzte sich fort. Familiengesetze sorgten ab nun dafür, dass der Besitz aussterbender Linien an die überlebende Linie überging. Die dritte Linie des Hauses Liechtenstein auf Feldsberg führt bis in Gegenwart, Ihr damaliger Vertreter ist Hartmann I., 1540, der 3 Söhne, Georg Hartmann I., Johann Christof und Sebastian hinterließ. Die beiden letzteren starben ohne Nachkommen. Georg Hartmann I., geb. 1513, vermählte sich 1542 mit Susanna von Liechtenstein-Steiereck, der Tochter Georg Vl. Er starb am 12. Juli 1562 in Feldsberg.
Die Feldsberger Linie führt zum heutigen Fürstenhaus.
Hartmann II. von Liechtenstein
1544 - 1585
 
 
Gundakar von Liechtenstein
1580 - 1658
1623 Fürst von und zu Liechtenstein
 
Karl von Liechtenstein
1569 - 1627
Fürst von und zu Liechtenstein, 1613 Herzog von Troppau, 1622 Herzog von Jägerndorf
1606 kam es erstmals zur Errichtung eines Familienfideikommisses, die Regierung des Hauses wurde beim Primogenitus festgelegt. Dieser neuen Familienvertrag, der unter anderem vorschreibt, dass jeweils der Erstgeborene der ältesten Linie Anrecht auf die erblichen Titel hat und als Regent des Hauses das Geschlecht nach außen vertritt. Die Bestimmungen dieses Vertrags sowie weitere Bestimmungen wurden 1993 im neuen Hausgesetz zusammengefasst, das die Grundlage für das in Liechtenstein gültige Thronfolgerecht bildet.
Böhmischer Fürstenstand als "Regierer des Hauses Liechtenstein" Wien 20.12.1608 und Verleihung des Titels "Herzog von Troppau" Linz 28.12.1613 (für Karl von Liechtenstein, kaiserlichen Geheimen Rat)
Reichsfürstenstand Wien 23.6.1620 (für Karl und dessen Brüder Maximilian und Gundacker) Fürst Karl wurde von Kaiser Ferdinand II. mit Diplom vom 7. April 1620 ermächtigt, das Wappen der 1594 erloschenen Kuenringer zu führen.
Herzog von Jägerndorf (primog.) Prag 15.3.1622 (fär den vorgenannten Fürsten Karl als Vizekönig von Böhmen).
Karl Eusebius von Liechtenstein
1611 - 1684
Fürst von und zu Liechtenstein
Palatinat mit dem Recht der Adelsverleihung 23.10.1654
Johann Adam Andreas von Liechtenstein
1657 - 1712
Fürst von und zu Liechtenstein
Er erwirbt 1699 die Herrschaft Schellenberg und 1712 die Grafschaft Vaduz
Anton Florian von Liechtenstein
1656 - 1721
Fürst von und zu Liechtenstein
 
Josef Johann Adam von Liechtenstein
1690 - 1732
1721 Fürst von und zu Liechtenstein
Erhebung der Herrschaft Schellenberg und Grafschaft Vaduz im Oberen Rheintal zum reichsunmittelbaren Fürstentum Liechtenstein mit Bestätigung des Großen Palatinats durch Kaiser Karl VI. Wien 23.1.1719
Johann Nepomuk Karl von Liechtenstein
1724 - 1748
1732 Fürst von und zu Liechtenstein
 
Josef Wenzel I. von Liechtenstein
1696 - 1772
1748 Fürst von und zu Liechtenstein
Kaiserliche Verleihung der Anrede "Durchlaucht" Wien 3.6.1760 (für Joseph Wenzel Fürst von Liechtenstein, Herzog von Troppau und Jägerndorf, kaiserlichen Geheimen Rat und Generalfeldmarschall) (Die Nachgeborenen führen Titel und Namen "Prinz bzw. Prinzessin von und zu Liechtenstein")
Franz Josef I. von Liechtenstein
1726 - 1781
1772 Fürst von und zu Liechtenstein
 
Alois I. von Liechtenstein
1759 - 1805
1781 Fürst von und zu Liechtenstein
 
Johann I. Josef von Liechtenstein
1760 - 1836
1805 Fürst von und zu Liechtenstein
Alle heute lebenden Familienmitglieder stammen von Fürst Johannes I. ab.
Alois II. von Liechtenstein
1796 - 1858
1836 Fürst von und zu Liechtenstein
 
Johann II. von Liechtenstein
1840 - 1929
1858 Fürst von und zu Liechtenstein
 
Franz I. von Liechtenstein
1853 - 1938
1929 Fürst von und zu Liechtenstein
 
Franz Josef II. von Liechtenstein
1906 - 1989
1938 Fürst von und zu Liechtenstein
verlegt 1938 seinen ständigen Wohnsitz von Wien nach Vaduz.
Hans Adam II. von Liechtenstein
* 1945
seit 1989 Fürst von und zu Liechtenstein ∞ Gräfin Marie Kinsky von Wchinitz und Tettau (* 1940) 4 Kinder
Das gegenwärtige Oberhaupt des Hauses, S.D. Hans Adam II., ist der 13. Regierende Fürst und führt auch die Titel Herzog von Troppau und Jägerndorf und Graf von Rietberg. Er bestieg 1989 nach dem Tod seines Vaters Franz Joseph II. den Thron.
Alois von Liechtenstein
* 1968
Erbprinz von und zu Liechtenstein ∞ Sophie Prinzessin von Bayern (* 1967) 4 Kinder
Als ältester Sohn des Landesf¨rsten ist Erbprinz Alois nach den Hausgesetzen zur Thronfolge bestimmt. Am 15. August 2004 hat Fürst Hans-Adam II. Erbprinz Alois zur Vorbereitung für die Thronfolge als seinen Stellvertreter mit der Ausübung der ihm zustehenden Hoheitsrechte betraut. Der Erbprinz nimmt somit seit dem 15. August 2004 sowohl national als auch international die Aufgaben des Staatsoberhauptes des Fürstentums Liechtenstein wahr.
Joseph Wenzel von Liechtenstein
* 1995
Prinz von Liechtenstein

Weitere Informationen finden Sie unter www.fuerstenhaus.li